Was zu Anfang noch verheißungsvoll 6 Wochen voller Produktivität und Ideenreichtum versprach, endet all zu häufig ausgebremst durch den Wunsch nach Erholung, scheitert aber spätestens wegen Rekordtemperaturen und Hitzewelle. Doch kein Grund zum Verzweifeln, denn es ist trotzdem möglich produktiv zu sein, wenn man weiß wie.

1. Verschaffe dir einen Überblick mit Hilfe einer To do Liste

Ja, ich sage es oft, aber To Do Listen sind ein Allheilmittel für Organisationsprobleme und vergessliche Geister. Gerade in den endlosen Sommerferien sorgt so eine Liste aber vor allem für eins: Die nötige Portion Bestätigung. Man hat eine Menge Zeit und deswegen oft das Gefühl endlose Tage mit Nichtstun zu verbringen.

Wichtig ist außerdem noch zu wissen, wie man die richtigen Ziele setzt. „Bis Ende der Ferien mein Manuskript beendet haben“ klingt erschlagend und schwierig umzusetzen. Wenn überhaupt kann man diesen Punkt erst am Ende der Ferien abhaken und büßt so jeden Tag ein kleines Erfolgserlebnis ein. Das sorgt für mehr Frust, Unmut und somit auch häufiger zu Schreibblockaden. Im Gegensatz dazu ist „heute 500 Wörter schrieben und Kapitel 4 plotten“ leicht zu erreichen. Für jeden Tag individuelle Ziele zu setzten, sorgt gleichzeitig für Abwechslung.

2. Viel Freizeit durch einen Zeitplan

Trotz allem möchte man seine Ferien weiterhin als solche genießen und nicht 24 Stunden jeden Tag am PC hängen, um die selbst gesteckte Deadline zu erreichen. Am leichtesten umgeht man das, indem man sich einen groben Zeitplan erstellt. Versteht mich nicht falsch, das Ziel ist nicht, jeden Tag akribisch durchgeplant zu haben, es reicht schon sich für jeden Tag etwas vorzunehmen.

Gegen die Hitze ist es außerdem ratsam entweder lange wach zu bleiben oder früh aufzustehen, um so der ermüdenden Hitze zu entgehen.

3. Pausen für das richtige Urlaubsfeeling

Zwischen dem Plotten, Schreiben und Korrigieren darf man eines nicht vergessen, das große Sommerloch hat auch eine Funktion, nämlich Erholung. Manchmal muss man auch den Stift beiseite legen und sich um sich selbst und seine anderen Interessen kümmern. Gerade, wenn man verreist ist, sollte das nicht zu kurz kommen. Vor der Hoteltür könnten diverse Abenteuer warten, die dein Schreiben bereichern würden.

4. Inspiration, um bestmöglich zu schreiben

1. Am Leichtesten lässt sich der eigene Schweinehund überwinden, indem er durch den eigenen Schreibwillen besiegt wird. Wir haben schon in zahlreichen Artikeln darüber berichtet wie und wo man Inspiration finden kann. Beispielsweise kann man sogenannte mood boards erstellen, lesen, Musik hören oder sich von alltäglichen Geschehnissen inspirieren lassen. Es wirkt individuell und letztendlich muss jeder für sich den richtigen Weg finden.

Und vergesst nicht: Jeder Schreibtag ist ein guter Tag, also schreibt!

eure Linnea