Man hat alles durchdacht. Eine brandneue Idee, Charakterstudien, eine passende Anfangsszene, einen ausgearbeiteten Plot und ein Ende, auf das man hinarbeitet. In der Theorie sieht es also ganz einfach aus, alles was man tun muss, ist darauf los zu schreiben. Doch von den altbekannten Schreibblockaden, Zeitproblemen und Motivionslöchern gibt es noch andere Feinde, die sich dir in den Weg stellen können und höchstwahrscheinlich auch werden – einer davon ist die simple Tatsache, dass man nicht den leisesten Hauch einer Ahnung hat, wie genau man von einer Szene zur nächsten kommt. Die grundsätzlichen Handlungsschritte sind klar, aber was ist mit denen, die als Überbrückung dazwischen dienen?

Aufgrund dessen sind im Folgenden ein paar Ideen aufgelistet, die dem ein oder anderen womöglich dabei helfen können, solche Probleme in Zukunft zu vermeiden.

  • Schau in deinen Charaktere hinein

Was denken sie? Wie fühlen sie gerade? Erinnert die momentane Situation an etwas, dass sie bereits erlebt haben? Kommen alte Erinnerungen hoch?

  • Dialogszenen

Passiert gerade nicht viel von der Storyline? Vielleicht kann ein Charakter ein Gespräch starten, über ein Geheimnis oder eine Geschichte sprechen.

  • Beschreiben

Pass auf, dass du dies nicht zu viel benutzt, aber manchmal kann es ein guter Platzfüller sein, wenn man ein paar Naturbeschreibungen und ähnliches einfließen lässt. Genauso gut geht das auch mir Beschreibungen über die allgemeine Situation oder sogar einen anderen Charakter. Zum einen schenkt es dir ein paar mehr Seiten und lässt deinen Geschichte zum anderen auch für den Leser authentischer wirken.

  • Lass deinen Charakter etwas komisches erleben

Ganz egal, was genau es ist – es kann etwas sein, was dein Charakter normalerweise nicht sieht oder gar tut und es muss auch nichts mit dem Plot im Generellen zu tun haben, es kann manchmal ganz einfach nur eine Alltäglichkeit eines Tages sein.

  • Flashbacks

Dein Charakter träumt gerade irgendetwas oder erinnert sich an eine vergangene Situation, an einen Ort oder an seine Kindheit? Was verbindet er damit, wie genau erinnert er sich daran, gibt es Erinnerungslücken oder ist jedes kleine Detail präsent?

Ich hoffe, ihr konntet mit diesen Ideen etwas anfangen, schreibt gerne mal in die Kommentare, wie ihr solche Probleme bis jetzt immer gelöst habt und denkt daran

Ein Blatt voll mit blasser Tinte ist besser als jedes Gedächtnis.

Liebe Grüße,

Jana