Für Verlage ist die Kategorisierung in Genres ein sehr wichtiges Merkmal. Leider ist es nicht immer ganz so einfach, die richtige Kategorie zu treffen. Vor allem, da es meistens noch mehrere untergeordnete Kategorien gibt, die man mit einem Überbegriff nicht einfach zusammenfassen kann, beziehungsweise sollte. Einer dieser Überbegriffe ist Fantasy, auch hier gibt es mehrere Kategorien, sogenannte Subgenres, in die es einzuteilen gilt. Einen kurzen Überblick seht ihr hier.

  1. High Fantasy

Ein klassisches Beispiel für High Fantasy ist Tolkiens „Herr der Ringe“. Der Grundgedanke basiert auf einer Quest, einer Aufgabe, der sich gestellt werden muss. Meistens handelt es sich dabei um die Rettung der Welt, die bei High Fantasy detailliert ausgeschmückt ist und meistens einer älteren Zeit entspringt. Mythologie und Magie finden selbstverständlich auch ihren Platz.

  1. Low Fantasy

Bei Low Fantasy steht weniger das Schicksal der Welt im Mittelpunkt, als der innere Konflikt oder die Abenteuer des Hauptcharakters. Magie spielt dabei eher eine Nebenrolle und wird nur am Rande eingesetzt.

  1. Urban Fantasy

Das perfekte Beispiel hierfür wäre wohl Harry Potter, da sich Urban Fantasy auf eine magische Welt bezieht, die parallel zu unserer existiert.  Was das Ausschmücken dieser Welt betrifft, stehen dir fast alle Wege offen. Wichtig ist nur,  dass es in der heutigen Zeit oder zumindest in einer naheliegenden spielt und es Personen gibt, die sowohl von unserer, als auch von der magischen Welt Bescheid wissen.

  1. Dark Fantasy

Dark Fantasy ist, wie der Name schon sagt, um einiges dunkler als die anderen Kategorien, man könnte fast schon sagen, dass es teilweise an Horror angrenzt. Spielort des ganzen ist eine dystopische Welt, in der es hauptsächlich um das Überleben der Einzelnen geht. Eines der wichtigsten Merkmale ist, dass Happy Ends bei diesem Genre eher kurz geschrieben sind.

Natürlich gibt es noch weitere Kategorien, aber diese vier sind, was das Genre Fantasy betrifft, mit am Meisten vertreten.

 

Denkt daran, ein Blatt voll mit blasser Tinte ist besser als das beste Gedächtnis.

Liebe Grüße,

Jana